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CompañerXs sind unsere Gönner*innen.
Als CompañerX des SOLIFONDS…
…unterstützt du soziale Befreiungskämpfe im Globalen Süden.
…erhältst du viermal jährlich ein Infobulletin zu laufenden Kämpfen auf der ganzen Welt.
…bist du Teil eines einzigartigen Solidaritätsprojektes.
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Was macht der SOLIFONDS?
Der SOLIFONDS unterstützt soziale und emanzipatorische Basisbewegungen im Globalen Süden. Es geht um Landrechte und Verteidigung von Lebensraum, Frauen- und LGBTIQ-Rechte, Arbeits- und Gewerkschaftsrechte, partizipative Demokratie und Frieden. Vermehrt müssen sich soziale Bewegungen zudem gegen Kriminalisierung und gegen Repression wehren.
Beispiele von sozialen Kämpfen, die wir mit unseren CompañerXs schon unterstützen konnten.
Unbemerkt von den Massenmedien leben rund 180'000 Palästinenser*innen und ihre Familien im Westjordanland seit 16 Monaten in existenzieller Not. Sie sind von ihren Arbeitsstellen in Israel ausgesperrt und haben kein Einkommen mehr. Die meisten können kein Essen mehr kaufen, Hunger macht sich breit. Unterstützung erhalten betroffene Arbeiter*innen von der israelisch-palästinensischen Gewerkschaft MAAN, die sie berät und darin unterstützt, Lösungen mit Arbeitgebern oder Behörden zu finden.
Eine eindrückliche Solidaritätskarawane reiste in den vergangenen Wochen durch fünf abgelegene Regionen Kolumbiens, welche besonders von Gewalt betroffen sind. Damit bestärkte sie die dortigen Gemeinschaften in ihrem Kampf für Frieden und im Aufbau von Alternativen. Über hundert kolumbianische und internationale Organisationen haben zu dieser Karawane aufgerufen.
Das koloniale Erbe Perus wirkt nach. Noch heute ist das Leben der indigenen Bevölkerung im andinen Raum und dem Amazonasbecken von strukturellem Rassismus, Ausbeutung und Ausgrenzung geprägt. FENMUCARINAP, ein Netzwerk von indigenen, bäuerlichen Frauenorganisationen aus allen Landesteilen, fordert ein neues Peru, ein sozial gerechtes ohne Rassismus und Machismo.
Seit Ende letzten Jahres steht Javier Milei an der Spitze Argentiniens. Seine Positionen und sein Stil sind mit denen Trumps oder Bolsonaros vergleichbar: konservative Attacken auf gesellschaftliche Errungenschaften vermischen sich mit der Zerstörung des Sozialstaates. Die argentinische Zivilgesellschaft wehrt sich. Soziale Bewegungen sind im ganzen Land aktiv und vernetzt, die bedeutendsten Gewerkschaften sind kampferprobt.
«Auch im Schatten des Kriegs geht der Kampf für die Rechte der Arbeiter*innen weiter», schreibt die israelisch-palästinensische Gewerkschaft MAAN. Durch die Aussperrung von 150'000 palästinensischen Arbeiter*innen aus dem Westjordanland von ihren Arbeitsplätzen in Israel sind sie ebenfalls zu Opfern des Kriegs geworden. Unterstützt von MAAN kämpfen sie nun für ihre Arbeitsrechte.
Die Krise trifft die Arbeiter*innen auf den Teeplantagen Sri Lankas besonders. Deren Arbeits- und Lebensbedingungen erinnern an die britische Kolonialzeit. Die Unternehmen weigern sich, den ohnehin prekären Lohn an die rasant steigenden Lebenskosten anzupassen. Die Gewerkschaft «Ceylon Workers Red Flag Union» will deshalb Druck auf Unternehmen und Regierung erzeugen. Dazu plant sie ein Arbeiter*innentribunal.
Während der Pandemie hat Armut in den Philippinen drastisch zugenommen. Und nicht nur das: Wer die neoliberale Politik und die Menschenrechtsverletzungen der Regierung kritisiert, wird nicht selten als terroristisch diffamiert – und muss damit rechnen, ermordet zu werden oder im Gefängnis zu landen. Der aktuelle Präsident Ferdinand Marcos Jr. hat sich von dieser Politik seines Vorgängers nicht abgewendet.
In Huelva organisiert die südspanische Landarbeiter*innengewerkschaft SOC-SAT seit einigen Jahren Erntehelferinnen aus Marokko. Das ist alles andere als einfach, da die Frauen nur für die Erntesaison von Ende Januar bis Ende Mai nach Spanien kommen und danach nach Marokko zurückreisen. Die südspanische Gewerkschaft hat deshalb Kontakt mit der marokkanischen Landarbeiter*innengewerkschaft FNSA aufgenommen.